Bin leider enttäuscht

Für immer und einen Tag - Amanda Brooke, Karin Diemerling

Es kommt eigentlich sehr selten vor, das ich ein Buch abbreche, aber diesmal sollte es wohl so sein.

 

Ich habe mich unheimlich auf dieses Buch gefreut, vor allem da ich solche tiefgründigen Geschichten sehr gerne lese und neugierig auf das Buch von Amanda Brooke war, schon die Beschreibung sowie die Leseprobe begeisterten mich.
Auch das Cover verzauberte mich, ich habe ein fesselndes und traumhaftes Buch erwartet.

 

Obwohl der Schreibstil der Autorin sehr flüssig ist, ist es mir schon bald eine Ecke zu detailreich. Das Buch schaffte es kaum mich zu fesseln, also las ich mich mühselig von Kapitel zu Kapitel in der Hoffnung das es nun irgendwann anfängt mich mitzureißen.

 

In dem Buch geht es bereits um 4 Personen. Hauptsächlich natürlich um Emma, die soeben erfahren hat, das der Tumor in ihren Kopf unheilbar ist. Sie hat Angst zu sterben, schreibt ihr Buch in dem sie ihr Happy End finden will. Nebenbei geht es auch um Ben, in den sie sich verliebt und doch noch eine Partnerschaft eingehen will. Wir lesen ebenfalls von der besorgten Mutter die sich am liebsten um alles kümmern will und auch von der Schwester Louise mit ihrem Restaurant. Doch es tauchen immer wieder neue Namen auf. Aus dem Büro, der Ex Freund, ewig lange liest man diese Namen nicht und wenn sie irgendwann wieder auftauchen weiß man schon gar nicht mehr wer da wer war. Leider etwas irritierend.

 

Insgesamt erwarten uns in dem Buch auf den 384 Seiten 18 Kapitel. Die Länge der Kapitel finde ich vollkommen in Ordnung. Die Covergestaltung finde ich wirklich bemerkenswert, einfach wunderschön. Ich könnte es mir ständig anschauen.

 

Ich weiß nicht, an was es gelegen hat das ich so enttäuscht bin, ich schiebe es auf zu viele Details. Es wäre schöner und angenehmer gewesen, wenn sich die Autorin hier mehr auf das Wesentliche der Geschichte konzentriert hätte und einfach weniger Personen mit eingebracht hätte.

 

Empfehlen würde ich dieses Buch leider nicht.